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Fritzbox und Siri: So hinterlässt der Anrufbeantworter einen professionellen Eindruck

Laut Telefonstatistik meiner Fritzbox habe ich 2016 mehr als 340 Stunden am Festnetzanschluss telefoniert. Wenn ich Anrufe nicht annehmen kann, meldet sich ein Bürodienst oder der Anrufbeantworter.

Für Statusmeldungen oder anruferabhängigen Anrufen verwendet ich sehr gern die Funktion der Fritzbox Audiodateien abzuspielen. Dazu schreibe ich die Nachricht als Text und lasse im Terminal Die Sprtachausgabe des Mac die Ansage sprechen.

1 Minute im Terminal

Mit Eingabe der Zeile cat ansage.txt | say -v anna -o vorgelesen.aiff

erhalte ich eine Datei, welche ich dann als MP3 konvertiere. Das geht online mit media.io

Links zum Thema

Unternehmensberatung: Switch to Mac

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich den Wechsel von PC mit Windows auf Mac Mini mit OSX Mavericks durchführen und begleiten. In letzter Zeit häuften sich vor allem die Probleme mit dem Sync von Terminen in Outlook. Der letzte XP-Rechner läuft aus der Unterstützung. Es wurde Zeit für eine Änderung.

Worum geht es?

Die Unternehmensberatung ist seit Anfang 2010 Kunde. Anfänglich vor allem wegen Unterstützung bei der Synchronisation von Kontakten und Terminen, später dann für die eigene Website und Webseiten von Klienten. Aktuell drücken vor allem Probleme mit schlechtem Sync und fehlender digitaler Delegation auf die Produktivität.

 

Das Ziel

  • pro Mitarbeiter Arbeitsplatz mit Mac Mini, 2 Monitoren
  • Vernetzung per Gigabit-Lan
  • WLAN für Smartphones und Tablets
  • Gastzugang in eigenem WLAN
  • Sicherung per Timecapsule
  • Integration Arbeitsablauf Getting Things Done

 

Der Weg zum Ziel

In einigen Gesprächen habe ich versucht aufzuzeigen welchen Grad an Organisiation mit Bordmitteln möglich ist und welche Klippen es zu umschiffen gilt. Dazu habe ich Software demonstriert und meine eigenen Arbeitsabläufe erklärt. Die Entscheidung für Mac OSX fiel nicht leicht. Ausschlaggebend war der einfache Sync über iCloud.

Definierstes Ziel des Projektes ist die Umstellung der Arbeitsplätze auf den Mac Mini mit 2 Bildschirmen. Gearbeitet wird unter OSX, Windows 8.1 wird virtualisiert um Banking mit Starmoney und Buchhaltung mit Lexware abwickeln zu können. Die Büroorganisation soll sich an Prinzipien des Getting Things Done anlehnen.

Getting Things was?

Jeder klagt darüber: zu viel Arbeit und zu wenig Zeit. Doch wie organisiere ich meine tägliche Arbeit so, dass ich leistungsfähig und effizient bin, ohne mich dabei kaputtzumachen, ja dabei sogar noch Spaß habe?

Ob es nun um die Bewältigung der täglichen E-Mail-Flut geht oder um das Jonglieren mit eiligen Terminen: Mit ganz einfachen, anwendungsorientierten Strategien zeigt David Allen, wie man seinen Alltag in den Griff bekommt.

Sein Schlüsselwort wird jeder gerne hören: Entspannung. Wer entspannt und überlegt seinen Tag angeht, wird kreativer, effizienter und wirklich produktiv sein.

Selbstmanagement für den Alltag [Taschenbuch]

Folgende Bereiche werden angegangen

  • Officeumgebung für Texte, Tabellen und Präsentationen
  • sicherer Browser, werbefrei
  • eMail für verschiedene IMAP-Konten
  • digitale Ablage per PDF-Scan
  • Einführung eines Kundenverwaltungssystems (Kontakthistorie, Notizen, Aufgaben)

Freitag 04. April 2014

Mac Mini

Mac Mini

Die bestellten Mac Minis, die benötigten Adapter und die Virtualisierungssoftware inkl. Windows 8.1. sind angekommen. Jetzt geht es an die Konfiguration und die Integration der vorhandenen Daten und Dienste. Es macht Spass, wirklich!

Zusätzlich werden Werbeblocker, ein Flashblocker und Ghostery aktiviert. Ein entspanntes und werbefreies Internet. Die Idee ist: ein Rechner komplett installieren, den 2. Rechner aus dem Timemachine-Backup klonen.

Erwartungsgemäss kinderleicht

  • Auspacken und anschliessen
  • Updates werden geladen
  • Grundinstallation aller benötigten Software
  • Anlage des iCloud-Accounts
  • Inbetriebnahme der Timecapsule, Backup
  • Datenübernahme aus eMail und Dropbox

Mo. 07. April 2014

Das sinkende Schiff verlassen

Das sinkende Schiff verlassen

Die Hardware wird ausgeliefert, angeschlossen und in das Netzwerk integriert. Der neue iCloud-Account wird auf dem iPhone aktiviert. Adressen und Termine kommen am Mac an, erste Bereinigung der Geburtstagskalender. Der erste Arbeitsplatz läuft, allerdings für die kommenden Tage parallel zum alten Rechner.

Die Oberfläche wird vom Kunden zügig angenommen. Natürlich ist eine Fernwartung direkt aktiviert, es werden sicher Fragen kommen. Erwartungsgemäss sind jetzt 80% des Projektes gelaufen. Der Feinschliff – also die fehlenden 20% werden jetzt aber die meiste Zeit benötigen.

Di. 08. April 2014

Datenkisten schieben

Datenkisten schieben

Der Auftraggeber hat sich über den Abend etwas mit der Oberfläche von Mac OSX vertraut gemacht. Die aufgetauchten Fragen werden beantwortet. Ich installiere als Bildschirmhintergrund eine Infografik zum künftigen Ablauf der Arbeiten (Getting Things Done). Gemeinsam erfassen wir erste Aufgaben und legen Verantwortlichkeiten fest. Das Program Things wird einen zentralen Platz in der Arbeit einnehmen.

Über Nacht haben sich alle Daten synchronisiert. Dropbox ist aktuell, Termine sind im Kalender, Kontakte im Adressbuch. Doppelte Einträge lassen sich schnell identifizieren und löschen. Etwas störrischer dagegen ist das per Parallels Desktop virtualisierte Windows 8.1. Hier muss vor der Installation der Anwendungsprogramme zuerst der klassiche Desktop aktiviert werden

Erwartungsgemässer Fummelkram

  • Windows-Updates einspielen und Freigaben einrichten
  • am wenigsten nervendes Bildschirmdesign aktivieren
  • Bankingsoftware laden und installieren
  • Drucker und Scanner integrieren
  • Direktscan als PDF auf freigegebenen Ordner in der Dropbox

Während der Arbeite auftauchende Fragen und Wünsche wurden direkt in Things notiert. Morgen vormittag werden diese durchgesprochen  und gelöst. Als grösste Herausforderung stellte sich heute die Recherche nach Usernamen und Passwörtern für bestimmte Dienste und Software heraus. Hier sollte man von Anfang an konsequent notieren und ablegen. Hierfür wird 1Password zum Einsatz kommen.

Jetzt ist der Rechner komplett installiert. Ein verschlüsseltes Image wird auf einer externen Platte abgelegt und dient als Master für das Aufsetzen jedes weiteren Arbeitsplatzrechners. Morgen kann ich dann direkt vom Timemachine-Backup booten.

Mi. 09. April 2014

Herrlich, das Büro ist umgestellt.

Herrlich, das Büro ist umgestellt.

Auch heute wurden zuerst wieder aufgetauchte Fragen beantwortet. Die Bedienung von Things und die Idee von Getting Things Done wurden besprochen. Nebenbei wurde der 2. Mac aufgebaut.

Da sich aus dem Timemachinebackup nur der originale Rechner wiederherstellen lässt, wurden die benötigten Programme per Hand installiert. Die zeitraubende Installation der Virtualisierungsumgebung für Windows und das Windows 8.1 selbst fiel dadurch weg.

Erwartungsgemässe letzte 10%

  • Test iCloud-Sync Kontakte / Kalender über alle 3 Geräte
  • Sicherung der alten Kalender, aufräumen
  • Deaktivierung der alten Windows-PC
  • anschliessen der 2. Monitore
  • Umzug komplett

Alles in allem hat der Switch von Windows XP auf Mac OS Mavericks nun etwa 20h gedauert. Der nächste Schritt ist nun die Schulung im Umgang mit MacOSX und Getting Things Done.

Hurra – Things nun erhältlich

Things Release Candidate 1

Seit heute morgen ist der erste Release Candidate von Things erhältlich. Ich freue mich sehr das nun endlich nach fast 12 Monaten öffentlichen Entwickelns und Testens meine Software zur Aufgabenverwaltung zu haben ist. Die aktuelle Version für das iPhone muss noch durch die Appstore-Zwerge geprüft angesehen belacht werden und dann werden auch die letzten Bugs auf dem iPhone der Vergangenheit angehören.

Ab sofort kann die Software noch mit einem Rabatt von 20% gekauft werden. Auf der MacWorld Expo werden die Entwickler sicher gross rauskommen, ich drücke 1,5 Daumen!

WordPress: Sprachdatei auf Mac bearbeiten

WordPress verwendet für die Internationalisierung, also die Übersetzung der einzelnen Elemente, Sprachdateien. Diese liegen in einem Binärformat vor und müssen mit einem geeigneten Programm generiert werden. Die Sprachdateien von WordPress lassen sich in einem änderbaren Format downloaden.

Nun fehlt der passende Editor für das Format. Auf dem Mac gibt es das Programm Locfactory. Damit kann man seine Anpassungen an den Sprachdateien durchführen und dananch per Terminal die erzeugte de_DE.po in eine de_DE.mo konvertieren.

macpro:~ marco$ msgfmt -o /de_DE.mo /de_DE.po

 

Dazu verwendet man das Programm msgfmt welches in dem gettext-tools enthalten ist. Um Unixprogramme auf dem Mac installieren zu können, tut der Fink-Commander ausgezeichnet seinen Dienst.

Internet Explorer auf MacOS X

Neben den üblichen Screenshotdiensten zum Test einer Internetseite auf verschiedenen Browsern habe ich seit heute eine feine Variante im Einsatz. ies4osx Internet Explorer™ for OS X ist ein Programm welches in einer virtuellen Umgebung (Wine) diese Versionen des Internet Explorers parallel zum Laufen bringt:

* Internet Explorer 5.0
* Internet Explorer 5.5
* Internet Explorer 6.0
* Internet Explorer 7.0

Der gleichzeitige Betrieb verschiedener Versionen des IE ist ja selbst unter Windows direkt ein Problem. Daher bin ich überrascht wie problemlos das hiermit gelingt. Ganz nebenbei lässt lässt sich somit für mich eine weitere Funktion die ich derzeit unter Windows per Parallels Desktop abwickle direkt unter MacOS ausführen.

Basteln am Mac Pro

Basteln am Mac Pro Ich hoffe das war das Erste und auch das Letzte Mail das ich derart am Mac basteln musste. Seit dem Kauf nervt mich der laute Grafikkartenkühler. Schlechtes Design und damit schlechte Leistung lassen sich nur durch Ausstausch beheben. Lange schob ich das vor mir her. Anfang der Woche bestellte ich dann einen neuen Kühler, den Zalman VF900-Cu. Ein feines Teil. Zwei Heatpipes mit vielen Kupferlamellen und leiser Lüfter. Laut einer Anleitung zum Wechsel habe ich mich doch rangetraut

Etliche Zeitschriften und Internetportale haben verschiedenste VGA-Lüfter gegeneinander antreten lassen und getestet. In den meisten Tests ging ein Zalman-Lüfter als Sieger hervor oder schneidete mit einer sehr guten Bewertung ab. Das aktuelle Modell, der VF-900 Cu, ist eine Weiterentwicklung des VF-700 Cu. Der Lüfter ist zu einer Vielzahl von Grafikkarten kompatibel und lässt sich im Allgemeinen problemlos und mit wenigen Handgriffen einbauen.

Offensichtlich habe ich ein Detail übersehen das hat zu einem sehr intensiven Lernerlebnis geführt.

Jedenfalls benötigen wir, neben einem Kreuzschraubenziehen, noch vier kleine Muttern der Größe M2, sowie etwas Schrumpfschlauch oder ähnliches.

Ich hatte natürlich keine Schrauben., leider stellte ich das erst fest als ich die Grafikkarte schon seziert hatte. Etwas in Hektik versuchte ich nun am Freitagabend sowas aufzutreiben. Werkzeugkasten, altes CD-Laufwerk und Kramkiste geben nix her. Mein aus der Wanne geklingelter alter Freund der Pumpenmeier hatte in seinem dreietagigen Bastelkeller nur eine einzige. Der zweite Anruf bei meinem Vater Fehlanzeige. Also Feierabend machen und auf den Baumarkt hoffen 🙁

Heute vormittag zuerst ein Anruf bei zwei Baumärkten – nichts. Also ab zu kleinen Händlern. Bussy schickt mich zu Schäfer, Schäfer zum Uhrmacher, zwischendurch frage ich im Telekomladen. Der Mann dort schickt mich zum Lampenladen. Verdammt – alles nichts. Nun bleibt nur das Basteln. Aus den mitgelieferten Rendelschrauben muss was gefeilt werden.

Das grosse Glück – mein Vater hat einen Dremel, damit ging es wirklich fix – und ich habe mich auch nur ein bischen am Finger verbrannt 😉 Nach diesen Umwegen läuft nun der neue Lüfter auf der Karte und ich habe endlich Ruhe vor dem alten Teil – Ein Genuss.

Der Lerneffekt
Lesen bildet und noch wichtiger: auf seine Eltern ist immer Verlass!

DialFritz: Telefonie am Mac

Derzeit telefoniere ich per ISDN-Telefon Eurit 4000 das an einer Fritzbox hängt und dort nach draussen per VOIP die Verbindung aufbaut. Angeschlossen an den PC (per Estos Pro Call) kann ich mit dem drahtlosen Headset aus dem Rechner per Mausklick wählen. Ich bekomme direkt auf dem Bildschirm eingehende und ausgehende Nummern angezeigt. Wenn es ein Anrufer ist den ich bereits im Adressbuch von Outlook habe, mit Namen und Journal der letzten Telefonate.

Das ist ein Komfort den ich schmerzlich vermissen werde. Ich finde es relativ unverständlich wie sich ohne diese Erinnerungshilfe vernünftig telefonieren lässt. Ich bin zwar kein Callcenteragent, aber einige Stunden telefoniere ich doch schon am Tag.

Wie auch immer. Zu diesem Thema habe ich auch tagelang recherchiert. (hier meine Bookmarks zu diesem Thema). Für den Mac gibt es eigentlich nur zwei ernsthafte Telefonieanwendungen. Zum einen Macdial zum anderen direct.

Nachdem es wiedersprüchliche Aussagen zu den kompatiblen Telefonen und Headsets gab habe ich bei der Firma TKR angerufen. Ich bin dort äussert freundlich und ausführlich beraten worden. Das Fazit: Ich soll auf die komplette Integration des Telefons verzichten und statt dessen das bereits vorhandene sehr komfortable Telefon und Headset behalten. Einen wirklich guten Tip habe ich bekommen.

DialFritz

Mit DialFritz kann man über die Fritzbox aus dem Adressbuch heraus wählen. Einen simplen Anrufmonitor mit der Nummer und, wenn im Adressbuch vorhanden, auch Kontaktdaten des Anrufers hat man auch. Ein Journal usw. gibt es nicht. Schade, aber das wird erst einmal meine Lösung sein.

Switch: (Etwas) Ernüchterung macht sich breit

Ich bereite seit Anfang des Jahres den Wechsel (Switch) zum Mac vor. Anfänglich war ich recht begeistert was die Macwelt angeht. Viel Geschmack, feine Ideen, auch im Detail, und das Gefühl alles irgendwie ein bischen anders als auf dem PC zu erledigen.
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4 Wochen Mac – ein Statement

Einen Monat habe ich nun das MacBook und das Eine oder Andere ausprobiert. Vom produktiven Arbeiten bin ich noch weit entfernt, es gibt aber einige Sache die mich schlichtweg begeistern.

Gestern wollte ich die Anbindung eines Servers testen, üblicherweise lade ich dazu eine grössere Datei per wget. Das Tool fehlte mir auf dem Mac. Cool, per apt-get konnte ich es installieren. Dazu muss man allerdings root sein. Wie das geht habe ich hier gefunden: root auf dem Mac werden. Es hat schon was cooles wenn man auf einem Unix arbeitet und eine so tolle Oberfläche hat wie das OS X. Oder anders ausgedrückt:

Das Problem bei Microsoft ist, sie haben einfach keinen Geschmack.

aufgelesen bei: companice

Im Prinzip habe ich bis auf die Warenwirtschaft und einen gescheiten SCP-Client alles gefunden was ich auf dem Rechner so brauche, und das ist nicht wenig. Hier der Link zu meiner Softwareliste.

Irgendwie freue ich mich wenn ich auf dem MacBook etwas teste. Es macht definitiv mehr Spass als auf dem PC. Ob das nur so ist weil er neue ist kann ich noch nicht sagen, ich denke aber das ich mir einen MacPro mit 2x 31 Zoll Cinemadisplay ansehen werde. Mit einer vernünftigen Tastatur (die des MacBook schreibt zwar gut, ist aber von der Ausstattung ein Witz) und Maus (MightyMaus sieht cool aus aber arbeitet schlecht) werde ich sicher auch auf meine Arbeitsgeschwindigkeit kommen die ich gewohnt bin…