Kampf gegen Windmühlen

Der Kampf gegen Windmühlen in der Uckermark ist auf mehreren tragisch komisch. Dieses Foto fasst meine Meinung ziemlich simpel zusammen.

Sieh nur,

so zerstören die Windmühlen unsere Landschaft.

Update Di. 06. Mai 2014 – 8-21 Oh Gott, was habe ich getan. Nachdem ich den Link zu diesem Blogpost an Rettet die Uckermark sendete, habe ich jetzt eine Grundsatzdiskussion per eMail. Ich kopiere mal nur eine Aussage eines Aktiven gegen Windkraftanlagen. Sehr treffend, nur das Alte ist gut 😉

Update Mo. 26. Mai 2014 – 8-25
Ich habe im Kraftfuttermischwerk gesehen, das es dort eine weitere Sorge über die Zerstörung unserer Landschaft durch Windmühlen gibt.

Aber bitte nennt diese Riesen-Technik-Monster nicht Windmühlen!!

Windmühlen sind die schönen alten, kulturhistorisch wertvollen Ernährer vergangener Tage. Wir opfern auch viel Zeit, Engagement und Geld, um diese schönen Bauten für die Nachwelt zu bewahren

7 Kommentare
  1. R.Ebeling
    R.Ebeling sagte:

    Der Vergleich riesige Windfelder mit dem Tagebau der Braunkohle zu vergleichen ist zu einfach gedacht. Jede Art der Energiegewinnung hat ihre Schattenseiten und das trifft eben auch für Windräder zu. Das viele Hundert Menschen wegen der Braunkohle umziehen müssen ist sicher nicht erstrebenswert. Nur ist die Braunkohle ein zuverlässiger Energieträger der für die Grundlast in der Stromerzeugung sorgt. Dies können die erneuerbaren zur jetzigen Zeit nicht ökonomisch vetretbar leisten. Es wird aber daran geforscht und das ist auch gut so. Wir reden hier ja nicht von 4-5 Windrädern, so wie es auf dem Bild(1Windrad) zu sehen ist, sondern es geht um riesige Windparks mit 20,30 und mehr Windrädern, welche eine Höhe von 200m erreichen. Es geht um Landschaftszerstörung im großen Stil, die betroffenen Bürger bekommen leider keine Abfindung, so wie es in der Braunkohle üblich ist. Die gesamten Windräder in Brandenburg schaffen es nicht mal die halbe Leistung des Kraftwerkes Jänschwalde zu ersetzen und Brandenburg ist mit ca.3500 Windrädern schon sehr gut bestückt.
    Interessant ist der Fakt, erst wollte man aus der kernkraft aussteigen, dann aus der Braunkohle und jetzt will man sich auch noch vom Gas unabhängig machen, ja wie denn jetzt?
    Allein vom Wind der mal kräftig bläst und oft ruht ist es jedenfalls nicht zu schaffen.
    Und daher: http://www.rettet-die-uckermark.de

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  2. Hans Jürgen Klemm
    Hans Jürgen Klemm sagte:

    Sehr geehrter Herr Neuner!
    Ich gehe jetzt einmal nicht von einem auch zu unterstellenden polemischen Bildbeitrag aus, sondern nehme Sie ernst.

    Natürlich ist ein Tagebau keine landschaftsschonende Sache. Das werden Sie von uns nicht hören oder lesen und wir sind auch keine, die die Probleme nur beim Nachbarn abladen. Wir delegieren sie aber ebenso wenig ins unermessliche selbst in geschützte Landschaften hinein, um so am Ende insgesamt vor dem Nichts zu stehen. Insofern führen wir mit Ihnen oder anderen keine Nimbi-Diskussion! Es gibt aber doch ein paar anzuführende Argumente des Für oder Widers, setzen Sie Windkraftwerke zu einem Tagebau in Beziehung. Zum einen, am Anfang fand ich auch ein einzelnes Windkarftwerk nicht schlimm – so wie Ihr kleines Bild es uns suggerieren soll. Ich wußte (wie heute noch viele) nichts von der Uranverseuchung weiter Teile der Mongolei durch den Neodym Abbau für die Magnete in den Windkraftwerksgondeln. Atomstrahlung aus relativ sicheren Kernkraftwerken hier durch Rückbau verhindern und dort für „alternative“ „Erneuerbare“ Energieerzeugung billigen, dass ist eine fragwürdige bis perfide Politik! Die massenhafte Ansammlung von riesigen Windkraftwerken in Windparks hingegen ( http://www.pro-liepnitzwald.de/galerie.php# ), die ist ebenso schlimm wie ein Tagebau. Auch durch diese viel zu dicht und mancherorts die Wohnhäuser umzingelten Windparks werden Menschen letztendlich vertrieben. Es wird Ihrer Gesundheit und ebenso Ihre wirtschaftliche Existenz geschädigt und zerstört.

    Betroffene von einer Tagebauerweiterung verlieren Ihre Heimat, Ihr Grundstück – die Nachbarn von Windparks verlieren all das auch, da die fortdauernde Lärm- und Lichtemission eine analoge Wirkung entwickeln. Betroffene eines Tagebaus werden entschädigt – Betroffene von Windparks nicht. Stromerzeugung durch Verbrennung von Kohle ist Grundlast fähig und noch für ca. 300 Jahre mit deutschen Vorkommen (sofern man nicht Importe nutzt und so die Probleme delegiert) gesichert. Elektroenergie aus Windparks gibt es hingegen nur bei Wind an rd. 1.500 h in Brandenburg lt. Staatlicher Statistik von den 8740 Jahresstunden und sie ist nicht Frequenz stabil und anders als in Werbespots für naive Mitbürger suggeriert wird – nicht ansatzweise ausreichend und bezahlbar speicherbar. Stromerzeugung wird und wurde aller Ortens subventioniert. Nur bei den unsteten s.g. „Erneuerbaren“ die im Wortsinn gar nicht erneuerbar sind (Schul-Physik), da tragen allein die Geringverbraucher die finanziellen „Subventions“lasten und diese verkappte Steuer tarnte man politisch geschickt als EEG–“Umlage“.

    Wir finden beides zerstört Umwelt, nur eins davon hat der gesamten Gesellschaft eine Zeitlang genützt und wird dann ein Badesee und das andere hat uns alle nur ärmer gemacht (23 Mrd.€ jährlicher Kaufkraftverlust stark ansteigend!), die Landschaft zerstört (z.B. im Wald/Gebirge), ist weit unter 3% am Strommarkt gelegentlich präsent und lenkt uns vom Wesentlichen ab – endlich sparsamer mit den Ressourcen umzugehen.

    Da es nach allen ( ! ! ! ) zugänglichen seriösen Informationsquellen auf Dauer keine Speicher für die Grundlastsicherung Deutschlands und in der Welt geben wird, haben wir alle auf Dauer ein Problem und es gibt derzeit seriös keine befriedigende Antwort zu der die Menschen berechtigt umtreibenden Frage: Woher kommt am Ende des Kohle-, Gas-, Erdöl- und Uranzeitalters unser Strom. Die Suche danach zu FÖRDERN und die Mittel auf den aussichtsreichsten Technologieansatz zu konzentrieren und vor allem sofort für die Entwicklung von Einsparung einen degressiv angelegten Subventionsansatz zur Wirtschaftspolitik zu erklären, dass sollte von allen vernünftigen Bürgern und Politikern eingefordert werden.

    Ich hoffe, es ist die von Ihnen erhoffte Antwort aus eine BI im Kampf gegen den Windradwahn im Land.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans Jürgen Klemm

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  3. Alina Alanka
    Alina Alanka sagte:

    Hallo Herr Neuber,
    ich beobachte das Geschehen bereits seit 20 Jahren und sehe bisher nur, dass all die 25.000 Windkraftanlagen zu den herkömmlichen Kraftwerken und dem Tagebau hinzu gekommen sind und nicht anstatt denen. Nun sollen auch nicht die 100.000 Strommasten entfallen, wie uns Naturfeunden jahrelang von der EE-Lobby suggeriert wurde, sondern riesige Stromtrassen neu errichtet werden – von der Küste bis nach Süddeutschland. Alles unter dem Vorwand des eingebildeten Klimaschutzes. Ihre Abbildung mit den paar (nicht) sichtbaren Windrädern ist deshalb irreführend, weil mit ihnen keine Stromversorgung möglich ist – im Vergleich zu dem Energiegewinn aus der Braunkohle. Ein Windrad kann nicht einmal ein einziges Wohnhaus verlässlich mit Strom versorgen – weil der Wind nicht nach Wunsch und Bedarf weht. Und nachts scheint die Sonne nicht. Mit der Braunkohle aus dem Ruhrgebiet lässt sich dagegen halb Deutschland dauerhaft und nach Bedarf mit Strom versorgen. Deshalb werden Kohlekraftwerke auch trotz Unwirtschaftlichkeit von der Bundesnetzagentur nicht zur Stilllegung frei gegeben – sie wurden dagegen als systemrelevant ‚geadelt‘.
    Trotz über 20 Jahre Forschung hat es bisher noch keine Erfindung zur Speichertechnik geschafft, Deutschlands gewaltigen Strombedarf für einige Tage Flaute zu überbrücken. Der Bau von entsprechend großen Pumpspeicherkraftwerken wird genau so viel Platz in schützenswerten Naturräumen und Wälder wegnehmen, wie der Abbau der Braunkohle. Auch dann müssten ganze Dörfer umgesiedelt werden.
    Ihre Abbildung mit dem Windrad und dem Braunkohletagebau erinnert mich an einen Vergleich mit Ameise gegen Elefant. Lassen Sie mal ausrechnen, wie viele Ameisen nötig wären, wenn sie ähnlich einem indischen Arbeitselefanten einen fünf Tonnen schweren Baumstamm 500 Meter zum Holzladeplatz schleppen müssten. Genau so wenig, wie mit den Ameisen verhält es sich mit der Stromversorgung mittels Windkraftanlagen im Vergleich zu Kohlekraftwerken.
    Meine Lieblingswebseite zu diesem Thema finden Sie hier: http://wilfriedheck.tripod.com
    Besten Gruß
    Alina Alanka

    Antworten
  4. Wolfgang Rasim
    Wolfgang Rasim sagte:

    Marco Neuber, Alina Alanka,

    zu „Speichern“ wäre dringend hinzuzufügen: :
    Nicht erst seit 20 Jahren, sondern seit über 100 Jahren, auch seit dem ersten deutschen öffentlichen Kraftwerk (Blockstation) im Jahr 1882 in Berlin wird weltweit nach Elt- Speichern gesucht, außer Pumpspeicherkraftwerken (für die Energiewende mit ihren 40 GWh in D gegenüber einem Tagesbedarf von 1 500 GWh leider irrelevant; auch Norwegen u. a. sind reine Spinnereien) gibt es keine andere Lösung. Das ist allen Fachleuten (nicht Politikern oder selbsternannten Experten, wie z. B. Frau Kemfert) in der ganzen Welt bekannt.
    Brandenburgs Wirtschaftsminister Christoffers, ein Förderer der extrem ineffektiven „Power to Gas- Technologie“ musste in einem Interview (Laus. Rundschau; 02.04.2014) zugeben:
    „Wir hatten gerade die Verbände der erneuerbaren Energie in Potsdam am Tisch. Alle Firmen und Wissenschaftler, die sich mit Stromspeichern befassen sagen übereinstimmend, dass vor 2020 nicht mit Aussagen zu rechnen sei, mit welcher Technologie und mit welchem Tempo Speichertechnik zum Einsatz gebrachte werden kann.“ Zitat Ende Das wird sich auch nach 2020 nicht ändern, auch wenn im DeuFu und einigen TV- Dokumentationen anderes behauptet wird. Dass diese Energiewende ohne großtechnische Elt- Speicher und auch aus anderen Gründen sinnlos ist, beweist folgendes:
    Wirtschafts- und Energieminister Gabriel anlässlich seines öffentlichen Vortrages am 17.04.d. J. in Kassel:
    „Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht“; „Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte“ u. a.
    Prof. Sinn, Direktor des ifo- Instituts München am 16.12.2013 in München, Vortrag: „Energiewende ins Nichts“, sehr sehenswert yotube.

    Freundliche Grüße
    W. R.

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  5. Tilo | entrümpelung berlin
    Tilo | entrümpelung berlin sagte:

    Das Problem mit der Windenergie ist nicht unbedingt die das sie einfach nur die Optik zerstören sondern auch das der Strompreis vom Staat gepusht wird und sobald dies nicht mehr der Fall ist und die Subvetionierung ein Ende hat müssen wir enorme Stromkosten tragen.
    Klar, ich bin kein Freund von Atomenergie aber das Problem mit der relativ knappen Energie lässt sich nicht mit Windenergie lösen.
    Aber das ist meine Meinung und grade weil ich da auch nicht so viel Ahnung habe bin ich niemand der sich über irg-welchen neuen Ernergiereformen aufregt.

    Grüße Tilo

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