Was kostet denn eine Internetseite?

Diese Frage ist wohl eine der meistgestellten Fragen an Internetagenturen überhaupt. Wie antwortet man darauf? Sollte man Pauschalpreise anbieten, pro einzelner Seite berechnen, Standardangebote hervorzaubern, kurz was antwortet man dem werten Interessenten? Einfach nur einen Link auf den Honorarrechner des Berufsverbandes der Kommunkationsdesigner ist viel zu platt und wenig zielführend.

Kosten Internetseite

Wie ich in diesem Artikel zeige, ist die Antwort nicht trivial, mehr noch – Meiner Meinung nach ist die Frage selbst schon falsch gestellt.

Was kostet denn ein Auto?

2 Autos, zweifelsfrei. aber auch vergleichbar?

2 Autos, zweifelsfrei. aber auch vergleichbar?

Bekomme ich diese Frage gestellt, frage ich direkt zurück: Was kostet denn ein Auto? Ja, es ist etwas frech und es funktioniert nicht mit allen Interessenten. Meist hilft diese Gegenfrage jedoch sehr schnell das Thema auf die entscheidenden Punkte zu lenken.

Kosten Internetseite

So setzen sich die Kosten für eine Internetseite zusammen.

  • Konzeption und Gestaltung
  • Umsetzung, befüllen mit Inhalten
  • Hosting (Domain und Speicherplatz)

Die gröbsten Fehler zuerst

Ford-Zitat

Das gilt auch für die Kosten einer Internetseite

  • ach, so schwer ist das nicht, ich mache mal erst was selbst und dann sehen wir weiter
  • prima, der Nachbarsjunge kennt sich mit Computern aus, der kann auch ein bischen HTML
  • jawoll, da gibt es doch aus dem Fernsehen diese tollen Homepagebaukästen
  • super, das Hosting für Firmen kostet bei dem nur 0,49 EUR pro Monat
  • bestens, jetzt habe ich hier einen Vertreter, die machen mir das alles umsonst.

Die entscheidenen Punkte

Ausstattung: Was soll die Website können?

Eine ganz einfache Frage, allerdings ist gerade hier am meisten unklar. Ein klares Bild der zu gestaltenden Internetseite hilft ein ordentliches Konzept zu erhalten. Erst ein klares Konzept lässt die Nennung eines Preises (Erstellung eines konkreten Angebots) zu. Das sind gängige Aufgaben für die Internetseite eines Unternehmens.

  • Interessenten empfangen und leiten
  • Kundenbindung erzeugen und festigen
  • Support leisten und Fragen beantworten
  • Schulungen, Kurse und Weiterbildungen anbieten
  • ein bestimmtes Produkt bewerben
  • ein bestimmtes Produkt direkt verkaufen (OnlineShop)
  • Kosten sparen (FAQ, Grantieabwicklung)
  • Informationen verbereiten (Pressebereich)

Zielgruppe: An wen richtet sich die Internetseite?

Wen soll die Internsetseite erreichen, wenn soll Sie ansprechen, oder gilt es sogar ein bestimmtes Publikum fernzuhalten? Hier stellt man etscheidende Weichen.

  • Stil der Gestaltung
  • Darstellung auf Tablets, Telefonen, Desktop
  • hat der Nutzer eine sehr begrenzte Internetverbindung?
  • Farbschwächen, oder motorische Einschränkungen der Nutzer
  • wie sieht der rechtliche Rahmen aus (Spiele, Wetten, Erwachseneninhalte)

Inhalt: Welches Material gibt es bereits?

Schon vor der Angebotserstellung sollten Sie als bereits vorhandenes Material zusammentragen. Je nach Anforderung an die Internetseite ist ein nicht unerhablicher Teil des Aufwandes die Erstellung des Inhaltes und die entsprechende Gestaltung.

  • Aktualität der Texte, Fotos und Grafiken
  • Einmaligkeit der Texte sichert gute Suchmaschinenpositionen
  • Investition in eigene Bilder zahlt sich aus

Wissensstand: Wer wird Sie pflegen, diese Webseite?

Die beste Planung und ausführung der Internetseite hilft nichts, wenn die Inhalte einstauben und nicht aktualisiert werden. Schon zu Beginn sollten hier ein paar Überlegungen angestellt werden.

  • findet die Pflege dann im Haus statt?
  • Welche Werkzeuge stehen zur Verfügung?
  • Warum nicht gleich ein kleines Redaktionssystem (CMS)?
  • Gibt es Schulungsbedarf?
  • Verantwortliche benennen, Redaktionskalender erstellen

Facebook & Co: Was ist mit den Social Networks?

Praktisch jeder benutzt heute irgendeines der Sozialen Netzwerke. Ob Facebook, Twitter, Pinterest, Flickr oder Google+. Jedes Netzwerk hat seine speziellen Anforderungen.

  • technische Umsetzung für Automatiken
  • Layouts der Profilseiten planen
  • Verantwortlichkeit und Termine festlegen
  • Regeln für die Kommunikation festlegen
  • Gibt es Schulungsbedarf?

 

Vertrauen ist gut, wirklich!

Wichtig ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Dienstleister und Auftraggeber. In der Regel kann der Dienstleister nämlich gut einschätzen welche Funktionen und Ausstattung Ihre Internetseite benötigen wird.

Für eine solche Beratung (oft entstehen schon hier Konzepte für bestimmte Aspekte Ihres Projektes) sollte ein kleines Honorar eingeplant werden. Oft wird dieses Honorar bei Auftragserteilung gutgeschrieben. Ein seriöser Dienstleister wird Sie umfassend beraten können. So kommen Sie gar nicht erst in Versuchung die ganz groben Fehler zu machen.

 

Ein paar Gedanken zum Thema Kosten, Budget, teueres Geld

Budget Webdesign

Budget Webdesign

Ist ein seriöser Dienstleister bereit und in der Lage, Sie gut und kostenlos zu beraten? Nein. Dennoch sparen Sie sich viel Aufwand und Geld. Teuer wird es nur wenn Sie die Internetseite erst einmal schlecht machen, abreissen und nochmals neu anfangen. Machen Sie sich Gedanken zu einem Budget, teilen Sie Ihr Projekt in Abschnitte und legen dafür die maximalen Kosten fest.

Wenn Sie sich sich auf die gedankliche Vorarbeit des Anbieters einlassen und die Inhalte selbst, oder mit Anleitung einstellen, können Sie für einen kleinen pauschalen Preis eine akzeptable Internetseite bekommen. Dazu gehört dann Kompromissbereitschaft bei der Gestaltung. Mit fertigen Paketen aus Basis eines Redaktionssystems lässt sich das lösen.

Gründer haben spezielle Anforderungen

Existenzgründer haben Anrecht auf eine gesonderte Beratung und Förderung. X-Konzept im Barnim bietet zum Beispiel folgendes an.

  • Fördermittel- und Kapitalbeschaffung
  • Suche nach Geschäftsideen, Lieferanten und Dienstleistern
  • Hilfe bei Anmeldeformalitäten
  • Stärken-/Schwächenanalyse
  • Gründung aus ALG II (inkl. Hilfe beim Ausfüllen aller Unterlagen wie z.B. der EKS)
  • Aufbau von Kooperationen und Geschäftsbeziehungen, Bilden eines Netzwerks
  • Erarbeitung von Konzepten/ Businessplänen

Jetzt aber Butter bei die Fische!

Kosten-Internetseite

Kosten Internetseite – aber zügig!

Ein Fazit

Nur wenn der Kunde es will: Pauschalpreis aus dem Stand am Telefon geht, dann aber mit viel Eigenarbeit und Kompromissen.

  • Voller Werkzeugkasten, alles selbst tun

    Für einen Monatspreis von nur 5 EUR erhalten Sie Zugriff auf ein komplett ausgestattetes Paket mit Werkzeugen zur Erstellung Ihrer eigenen Internetseite. Sie bekommen Unterstützung bei der Bedienung des Werkzeuges, eine Beratung zu inhaltlichen Themen können Sie dazubuchen.

  • Mit Beratung starten und dann erweitern

    Neben dem Zugriff auf das Paket mit Werkzeug zur Erstellung Ihrer Internetseite erhalten Sie ein Leistungspaket Beratung. Die Beratungsleistung erfolgt telefosich, per Chat oder Fernwartung. Sie können über 5h frei verfügen. Der Preis für eine solche Ausbaulösung beträgt 299 EUR netto.

  • Massanzug zum Projektpreis

    Eine wirklich individuelle Lösung kann es nur geben, wenn der Aufwand und Inhalt klar ist. Daher wird in diesem Paket nur die Beratung angeboten. Für den Preis von 499 EUR können Sie einen ganzen Arbeitstag die Planung, technische Umsetzung und die Inhalte planen lassen. Bei Auftragserteilung wird dieser Betrag gutgeschrieben.

die netztaucher GmbH ist eine Agentur aus Angermünde in der Uckermark. Seit 1999 konzipieren, erstellen, hosten und pflegen wir Internetseiten. Mit Angeboten zu Marketing und Grafischer Gestaltung runden wir unsere Leistungen ab. Unsere Kunden sind Freiberufler, Firmen, Vereine, Kommunen und Parteien.

GTD: Eine Einführung

Zusammenfassung am Anfang

Einführung
Eine vertrauenswürdige Methode ist die ideale Art Zeit sinnvoll einzusetzen.

Nur wenn Sie den Kopf freibekommen können Sie entspannt und effektiv arbeiten.

Kennen sie das?

  • Sie haben eine Sammlung von „Dinge die ich zu tun habe“ im Kopf.
  • Sie haben irgendwie laufend das Gefühl an etwas denken zu müssen.
  • Sie sind von der eigentlichen Arbeit abgelenkt, nur um sich etwas anderes zu merken.
  • Sie haben Sie schon einmal vergessen wichtige Aufgaben zu erledigen.
  • Sie haben Sie das Gefühl, in Verantwortung ertrinken.

Sie sind Sie nicht allein!

Reizüberflutung und Aufgabenvielfalt sind weit verbreitete Phänomene. Es gibt vernünftige Möglichkeiten dem entgegenzuwirken.

Eine der beliebtesten Methoden um seine eigenen Aufgaben lösen zu können und dabei frei und unbeschwert arbeiten zu können ist
Getting Things Done (GTD).

 

Ich wende dieses System seit fast 10 Jahren an und es hilft mir immer mehr. In der Tat bemerke ich durch vernünftige Planung und Delegation Spass an der Arbeit und mehr Freizeit! Werfen wir einen Blick darauf, wie es funktioniert und wie Sie es in Ihrem eigenen Leben umsetzen können.

Eine historische Herleitung

In den 1920er Jahren sass die in Lithauen geborene Studentin Bluma Zeigarnik in einem Restaurant. Zusammen mit Kommolitonen dachte Sie über Inhalte Ihrer Disseration nach. Sie beobachtete dabei den Kellner. Dabei bemerkte sie, dass der Ober offenbar einen besonderen Trick hatte um sich komplexe Bestellungen zu merken. Er brachte immer das richtige Essen zum richtigen Tisch. Hatte der Gast seine Bestellung erhalten, hakte der die Order ab.

Zeigarnik fiel weiterhin auf, das der Kellner nach Servieren des Essens und Bezahlung des Gastes offenbar alles vergass was mit dieser Bestellung zu tun hatte. Fragte ihn ein Gast beim nächsten Restaurantbesuch was es beim letzten Mal denn zu Essen gab, kam er ins Schleudern und wusste keine Antwort. Aus dieser Beobachtung entwickelte Zeigarnik eine Theory.

Der Zeigarnik-Effekt

Grosse Teile der Denkleistung wird von den unerledigten Aufgaben genutzt und damit blockiert (Ablenkung). Sobald eine Aufgabe erledigt wird, lässt unser Verstand sie fallen und macht Platz für Anderes.

Laborstudien bestätigten Zeigarniks These. Die Ablenkung durch unvollständige Aufgaben wurde als der Zeigarnik-Effekt bekannt.

Ein Problem und seine LösungWeniger Ablenkung, mehr Konzentration

David Allen

David Allen

David Allen, Erfinder des GTD-Systems, nennt diese Ablenkungen „offene Enden“. Ziel ist es alles was um Aufmerksamkeit bettelt aus dem Kopf heraus, und in ein vertrauenswürdiges System hinein zu bekommen.

Dabei ist es egal ob es darum geht den Weltfrieden zu erreichen, den Hunger auf der Erde zu bekämpfen oder einen Bleistift anzuspitzen. Wichtig ist nur die konsequente Anwendung des GTD-Systems.

 

 

Offene Enden

Alles was an der Aufmerksamkeit zerrt, sich in den Vordergrund drängt weil es nicht bleiben kann wie es ist, oder es an einem Ort ist wo es nicht hingehört.

Auch Menschen, die sich „bewusst nicht stressen lassen“ würden entspannter leben, sich besser konzentrieren können, mehr produktive Energie verspüren und effektiver lernen, wenn sie die offenen Enden ihres Lebens steuern.

Im Wesentlichen ist Getting Things Done (GTD) ein System zur Kontrolle und Steuerung offener Enden. Sie können sich besser auf die Aufgabe konzentrieren. Es löst zwar nicht alle Probleme in Ihrem Leben, ermöglicht Ihnen aber alle offenen Enden in Ihrem Leben zu finden und zu vervollständigen.

Wenn Sie GTD einsetzen, wird jedes offene Ende in Ihrem Leben einen Platz bekommen ohne das es nervt oder Aufmerksamkeit stiehlt. In der Tat, es ist ein Regal mit Fächern für alle Ihre offene Schleifen. Einige der Aufgaben werden nur gebunkert, andere werden für einen bestimmten Zeitpunkt abgelegt. Wieder andere wandern in der oberste Schubladezur direkten und sofortigen Erledigung.

Keine ZaubereiGetting Things Done

Das System GTD gibt Ihnen die Gewissheit, dass Sie an all den offenen Enden in irgendeiner Weise arbeiten. Und weil Sie das produktiver macht, werden Sie am Ende mehr von ihnen schließen können. Aber nichts geht von allein!

Was GTD nicht kann

Machen müssen Sie immer noch selbst. Allein durch die Anwendung von GTD hat es noch niemand zu einer praktikablen Lösung für den Welthunger gebracht.

Weiterhin bietet GTD ein System für die Entscheidung, was zu tun ist. Anstatt von dem Gedanken abgelenkt zu werden: „Was soll ich jetzt tun?“ Wissen Sie immer, welches die nächste Aktion ist.

Dieser Artikel kann nur die grundlegende Anwendung skizzieren, aber das ist mehr als genug, um Ihnen den Einstieg leicht zu machen. Bereit, um die Grundlagen zu lernen? Dann lassen Sie uns loslegen. Das vollständige GTD-System ist in David Allens Buch Getting Things Done Buch erklärt. Wenn Sie sich ernsthaft damit auseinandersetzen ist der Kauf eine echte Empfehlung!

Effektiv arbeitenSo einfach funktioniert GTD

  • Alles Sammeln

    Der erste Schritt. Alles kommt in die Inbox. Versuche dir nicht irgendetwas zu merken!
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  • Eingänge leeren

    Denke nach bevor du in blinden Aktionismus verfällst. Sehe dir die Dinge genau an!
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  • Aufgaben planen

    Zerlege alles in kleine Schritte, organisiere nach Kontext und Priorität, delegiere wenn möglich.
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  • Aufgaben erledigen

    Erledige deine geplanten Aufgaben. Lasse dich nicht stören, freue dich über Fertiges!
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  • Regelmässig durchsehen

    Arbeite regelmässig deine Listen für Eingang, Nächstes, Geplantes und Irgendwann durch.
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Endlich in Ruhe arbeiten: GTD
Wollen Sie auch mehr Spass bei der Arbeit und mehr Freizeit durch effektiveres Arbeiten?

Kostenlose Fotos und Grafiken

Hochwertige Fotos und Grafiken illustrieren nicht nur Blogartikel gut, Sie sind unverzichtbarer Bestandteil von Webseitenentwürfen oder Drucksachen. In dieser kommentierten Linkliste mit Quellen für Bilder und Fotos beinhaltet. so manche Perle. Nachdem dieser Artikel sich zum echten Dauerbrenner entwickelte, werde ich hier regelmässig neue Links zum Thema kostenlose Grafiken und Fotos veröffentlichen. Weiterlesen