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Guten Morgen 1&1!

Anfang Dezember warb 1&1 mit der Mehrwertsteuersparaktion. Wenn man seinen Vertrag um 24 Monate verlängert, würde in dieser Zeit nur 16% statt 19% berechnet.

Ich habe Verträge über Leistungen die zum Jahreswechsel gesplittet werden müssen. Der bürokratische Aufwand den ich dabei habe ist ein Irrwitz. Bis 31.12.06 mit 16%, dann Splitting und ab 1.1.07 19%. Da ich die Eröhung nicht an meine Kunden weitergebe muss ich dann für die Rechnungen Teilgutschriften veranlassen und den Steueranteil ausbuchen lassen. Für alle Kunden die eine Rechnung mit diesem Splitting brauchen, muss diese dann noch versendet werden.

Nun interessierte mich nicht sie Aktion selbst, sondern vielmehr die Formalie wie denn diese Steuer ausgewiesen würde. Vieleicht, so dachte ich, kann ich mir jier einen Kniff abgucken der mir das erspart.

Ich schrieb am 5. Dezember an 1&1 und bekam heute, am 23. Dezember folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Neuber,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Dieses Angebot ist inzwischen beendet und wird nicht mehr angeboten. Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage.

Mit freundlichen Grüßen
Christiane Schmidt
Customer Care Service
1&1 Internet AG

Wow, das hat ja nur 18 Tage gedauert. Customer Care Service nennt sich das! Wenn ich also ein richtiges Problem habe bin ich hier ja richtig :-/

Na, klar doch…

Ich darf meine Kunden bespitzeln lassen, muss auf Verlangen deren Kommunikationskanäle unterbrechen und Daten Sammeln das die Schwarte kracht. Auf meine Kosten versteht sich, ohne Anspruch auf Entschädigung.

Wenn Erich Mielke das miterlebt hätte, er würde sich glatt eine Freudeträne wegwischen müssen. Ich kann es nicht fassen, es ist 16 Jahre her das mit dem Ende der DDR die Stasi offiziell aufegöst wurde. Offenbar haben die meisten wieder vergleichbare Posten bekommen.

Ein Zitat eines Berufschullehrers: „Führer befiehl, wir tragen die Folgen“…

Neuer Tarif am T-ISDN Anschluss

Aktuell versendet die Telekom an ISDN-Kunden mit der Bitte den gebuchten Tarif zu aktualisieren. Aufgrund einer Anordnung der Regulierungsbehörde fallen einige Tarife weg.

Geworben wird in dem Schreiben für die Buchung der neuen Tarife Call Profi Premium für 49,95 EUR und Call Profi für 24,95 EUR. Hier kommt aber immer noch die ISDN-Grundgebühr dazu! Ich habe mich eben telefonisch erkundigt. Am günstigsten ist der Tarif ISDN Call Plus. Das ist der nackte ISDN-Anschluss. Der kostet 25,95, das ist dann gleich mal wieder eine Preiserhöhung von 10%!

Mit der Fritzbox sind über Voice over IP ja 4 gleichzeitige Telefonate möglich. Derzeit betreibe ich mein ISDN-Telefon prima mit Headset an dieser Box. Bleibt nur noch das Fax. Das geht imho noch nicht über DSL. Bei der eingesparten Grundgebühr lässt von ISDN liessesich ja spielend auch eine Mail2Fax-Gateway betreiben. So richtig einen Grund für ISDN sehe ich ja nicht mehr.

Musterbriefe gegen die PC-Rundfunkgebühr

Ab Januar ist für Computer mit Internetanschluss eine Rundfunkgebühr fällig. Auf akademie.de gibt es Musterbriefe gegen die PC-Rundfunkgebühr

* Fall 1: Selbst anmelden
* Fall 2: Anmeldung wegen GEZ-Briefen
* Fall 3: GEZ-Zahlschein ohne Gebührenbescheid?
* Fall 4: GEZ-Gebührenbescheid „aus heiterem Himmel“
* Fall 4: Musterscheiben gegen Gebührenbescheid
* Fall 5: Gebührenzahlung unter Vorbehalt
* Fall 6: Widerspruch oder Klage
* Fall 7: Widerspruchsfrist versäumt?

Linktausch wie man es nicht angehen sollte

Die Anzahl und die Qualität der Links die auf die eigene Webseite zeigen ist ein wichtiger Faktor für die Position der Seite in Suchmaschinen. Links zu tauschen und so an den begehrten Verweis zu kommen ist an der Tagesordnung. Das kann man geschickt und auch plump machen. Hier mal eine Beispiel von plump:

Hallo,

gerne würde ich mit Ihnen einen linktausch eingehen.
Ich suche links für eine Versicherungsdomain.

Für Backlinks habe ich verschiedene domains mit unterschiedlichen Themen zur
Verfügung. Ich würde mich über Ihr Interesse freuen.

Mit freundlichem Gruß
Hans Wurst (1)

Was soll das? Ich frage ich mich ernsthaft ob der Anfragende sich überhaupt die Mühe gemacht hat zu recherchieren welche Internetseiten ich betreibe. Dann der Text voller Fehler, die Gegenleistung für die Verlinkung fehlt, kein Hinweis wie er auf mich stiess. So schafft man doch gleich Vertrauen…

Es lässt sich noch toppen. Ich habe als Antwort einen Link auf diesen Beitrag gemailt und erhielt diese Antwort:

Wenn ich Belehrungen haben wollte, würde ich zur Schule gehen.

Interessanterweise finde ich aber mit meiner „stümperhaften“ Methode noch
genug Tauschpartner, aber vielleicht habe ich ja nur einfach Glück.

Mit freundlichem Gruß

Provozierte mich dann doch zu einer Reaktion:

grundsätzlich ist schulbesuch keine schlechte idee!

(1) Name geändert

Cui bono?

Wer die aktuellen Informationen über haarsträubende Sicherheitslecks in Wahlcomputern auch nur am Rande mitverfolgt, dem kann nur schlecht werden. Laut Bundeswahlgesetz und BWahlGV ist eine öffentliche Auszählung nicht vorgesehen, eine Prüfung der Programme welche auf den Wahlcomputern laufen ist wider dem Schutz der Betriebsgeheimnisse der Firma Nedap.

Ich bitte jeden Leser sich online (was für eine Ironie) an der Petition Wahlrecht: Stimmabgabe mit Wählgeräten zu beteiligen. Auf der Website Formular ausfüllen, fertig.

Links zum Thema

* Zusammenfassender Artikel zum Thema
* Hacker lassen auf Wahlcomputern Schachprogramm laufen
* Wählerdatenbank gehackt

Das Spiel mit der GEZ

Mit dem 8. Rundfunkänderungsstaatsvertrag wird für Computer mit Internetzugang GEZ-Gebühr fällig. Über den Unsinn möchte ich mich nicht weiter auslassen, verweise stattdessen auf die sinnvolle Initiative Brot für die GEZ

Als Mitte des Jahres dann wohl einigen klar wurde was das bedeutet kam per Verfassungsbeschwerde Bewegung in die Sache. Mittlerweile gibt es zahlreiche Bedenken gegen diese Regelung. Es freut mich das es auch Überlegungen gibt das System der GEZ zu überdenken.

Die wichtigste Info zuletzt. Hier gibt es eine ausführliche Anleitung seine Empfangsgeräte bei der GEZ abzumelden. Der Artikel ist absolut lesenswert.

Der Bürostuhl – Eine schwere Geburt

Computerarbeit ist hart – ich sitze gern mal 12 Stunden am Stück auf dem Allerwertesten. Bisher habe ich diese Zeit auf zwar hervorragend gepolsterten aber mässig ergonomischen Ledersesseln verbracht. Am Montag habe ich dann ein Stück abgebrochenes Metall unter meinem Stuhl gefunden, jetzt war es Zeit für einen neuen Stuhl.

Nach gut 3 Stunden Recherche habe ich mich für einen Drehstuhl mit netzbespanntem Rückenteil entschieden. Die Bestellung im Shop von Kaiserkraft ging schnell, die Bezahlung per Lastschrift fair. Am Mittwoch sollte der Stuhl bei mir sein. Als ich dann am Donnerstag einen Brief der Firma im Postfach fand war ich etwas verstimmt. Hier hiess es plötzlich Lieferung per Vorkasse…

Wie es so ist, das habe ich zum Anlass genommen noch einmal nachzudenken und habe mich entschlossen verschiedene Stühle zu testen. Vor einigen Monaten hab ich schon einmal einen sehr smarten Lederdrehstuhl von Pegasus zur Probe gehabt. Die 650 EUR waren mir zu dieser Zeit zuviel.

Nun habe ich nicht nur einen sehr ergonomischen Stuhl von Sedus, den Open Up, sondern auch einen Büromöbelhersteller gefunden der in Bad Freienwalde produziert. Gestossen bin ich über die gut gemachte und Internetseite. Suchmaschinenoptimierte Seiten lohnen sich also. Schön so!

Sparkasse: Die Servicekeule

Über den Service bei der Sparkasse habe ich ja an anderer Stelle bereits geschrieben, ich dachte das dies nicht zu toppen wäre, aber der Reihe nach.

Zum Ende des Jahres werde ich die Firma Netztaucher GbR als Einzelunternehmer weiterführen. Verschiedenes hat zur Trennung der beiden Gründer geführt. Bis zum Jahresende ist genügend Zeit um alles in Ruhe zu regeln. So auch die Verfügungsberechtigung über das Firmenkonto.

Das Konto bei der Sparkasse Uckermark wird als Onlinekonto per Home Banking Computer Interface geführt, sogar die Kontoauszüge werden elektronisch abgeholt und gedruckt. Zur Bank muss nur jemand wenn es Schecks gibt oder etwas nicht stimmt.

Wir waren also in der Geschäftsstelle und haben einen Bevollmächtigten streichen lassen. Als ich am übernächsten Tag keine Umsätzte abrufen konnte, ahnte ich Böses, und richtig. Die Sparkasse Uckermark hat das komplette Konto lahmgelegt mit folgender Wirkung:

# keine Umsatzabfrage möglich
# keine Überweisungen möglich
# keine Lastschriften möglich
# somit kein Mahnlauf, keine Lieferantenbezahlung

Ich weiss ja nicht wie nach internen Anweisungen in solch einer Situation gehandelt werden soll, aber ich musste zwei Mitarbeitern erst einmal erklären was sie da getan haben. Das ich eine Entschuldigung erwarte musste ich explizit erwähnen. O.K. ich habe mich bis gestern etwas beruhigt, die Sparkasse braucht ja nur 2 Wochen um eine neue HBCI-Karte auszustellen.

Gestern kam dann eine EC-Karte statt der HBCI-Karte für das Konto – Anlass mal nachzufragen. Mein Kundenberater ist im Urlaub, mir wurde ein Rückruf seiner Vertretung zugesichert. Als ich diesem einmal deutlich erklären wollte was ich von diesem ganzen Vorfall halte wurde mir nicht nur ständig das Wort abgeschnitten, sondern ich bekam auch gleich folgendes erklärt:

Ich bin ja gerne bereit Ihnen zuzuhören

Fein Herr Kriegel, dann machen Sie das einmal: Die Dresdner Bank Angermünde hat am Dienstag ein Konto eröffnet und heute war die EC-Karte da. Die vorhandene HBCI-Karte kann ich für beide Konten nutzen.

Jetzt verstehe ich was Vernon Hill, Vorstand der Commerce Bank meinte als er sagte:

“Das größte Problem der meisten Banken ist, dass sie ihre Kunden misshandeln und zwar jeden Tag!”