Beiträge

Aus der Freizeit geplaudert

Seit dem Frühjahr 2007 arbeite ich im Verein Bildung, Sport Freizeit Angermünde e.V. – das Ziel ist die Verwirklichung unserer Idee aus einem abbruchreifen Industriedenkmal eine kulturell und touristisch nutzbare Einrichtung zu entwickeln. Die Lage ist aussichtslos, die Schlacht aber nicht verloren 😉 Aktuell beunruhigt mich das Niveau auf dem die Diskussion um unsere Bemühungen angekommen ist. Eine Sternstunde der Kommunalpolitik.

1&1: Kundenservice live

Aktuell habe ich einige Unstimmigkeiten mit 1&1. Ich mietete dort für ein Projekt einen Rootserver. Laut Leistungsbeschreibung ohne Limit im Datentransfer (Traffic). Ab Ende Juli, das Projekt machte mittlerweile etwa 4 GB Traffic pro Tag, fingen die Probleme an. Ich bekam eine knappe Mail mit dem Hinweis das der Rechner gesperrt wurde:
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PayPal: Sperrung nach falschem Login

Wer PayPal nutzt wundert sich ja manchmal. Nachdem ich mehrfach erfolglos die Passworterinnerung verwendet habe ist das Login gesperrt worden. Eine Freichaltung ist nur noch per Telefon und Fax möglich. Wer sich die Warteschleife sparen möchte, findet hier die Anleitung.

Anleitung PayPal-Konto entsperren

Per Fax an die Nummer 0180 500 66 40 gehen die folgenden Unterlagen

# Deckblatt mit Überschrift Passwortwiederherstellung
# Angabe eMail die bei PayPal hinterlegt ist
# Angabe Name des Kontoinhabers
# Kopie eines Kontoauszugs welches bei PayPal hinterlegt ist
# Kopie des Ausweises (Vorder- und Rückseite)
# Kopie einer Rechnung die an die Postanschrift ging welche bei PayPal hinterlegt ist

Nein, weder meine Lieblingsfarbe, mein Body-Mass-Index noch mein präferiertes Salatdressing waren von Belang 😉 Mal sehen wie lange die Freischaltung dauert…

Mo 17. März 2008 – 9:56

Ich wurde im Dezemeber telefonisch informiert das die Freischaltung noch etwas dauert – eben rief ich dort wieder an. Jetzt gibt es eine Passwortwiederherstellung per eMail, mal sehen was daraus wird.

Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten

In einer Angelegenheit ist mir in dieser Woche mehrfach die Spucke weggeblieben. Am Montag bekam ich einen Anruf einer OnlineShopbetreiberin die wegen Serverproblemen Ihren Hoster wechseln wollte. Der abgehende Provider hat es innerhalb von 14 Tagen nicht geschafft den Shop nach einem Serverausfall online zubringen. Statt hier zügig zu handeln beginnt er die Kundin am Telefon und per Chat zu beschimpfen. Weiterlesen

Auf dem Holzweg: Hotel Wendenkönig

Vor einigen Tagen bin ich über eine kleine Notiz einer Agentur gestolpert. Verkündet wurde dort folgendes:

Für das Hotel Wendenkönig in Prenzlau wird eine neue Website erstellt. Diese soll komplett in Flash realisiert werden. Das Hotel zeichnet sich durch erstklassigen Service sowie eine familiäre Atmosphäre aus. Das soll sich in der Neugestaltung wiederspiegeln.

Eigentlich sollte doch jedem Unternehmer klar sein wie Internet funktioniert? Über zwei Drittel der Besucher kommen über Suchmaschinen. Suchmaschinen finden aber nur Text. Passend dazu fiel mir die Liste „19 Dinge die du bei einer Internetseite besser bleiben lässt“ ein die ich hier aufgelesen habe. Ich habe einen Absatz daraus in das Deutsche übertragen

Wenn deine Internetseite nur aus Flash besteht, dann kündige deiner Webdesignfirma. Danach verbuche die Seite unter der Rubrik „Nutzlose Webprojekte die ich gemacht habe“ und beginne von vorn.

Flash ist ein wunderbares Werkzeug für Animationen zum Apspielen von Videos und für anspruchsvolle Navigationen, etwas für das Auge. Das heisst aber nicht das daraus deine ganze Seite bestehen soll. Wenn deine Seite wirklich komplett in Flash ist das ein grosser Wettbewerbsnachteil!

Die Website von Macromedia (heute Adobe), den Erfindern von Flash haben auch keine komplette Flashsite. Meinst du nicht es gibt einen Grund dafür? Natürlich, sie wollen Geld mit Ihrer Seite verdienen. Wollen Sie das auch? Dann hören Sie nicht auf Ihren Webdesigner!

Beim nächsten Mal wird es besser. In der Zwischenzeit kann der Hotelbetreiber ja dann Werbung auf dem Uckermarkportal buchen 😉 Für die Agentur ist vielleicht diese Geschichte etwas

Erfahrungsbericht T-DSL per Satellit

Nach meinem Beitrag über die neu aufgelegten Flatrates für ISDN und Anlalogmodem hatte ich einen kurze Unterhaltung per eMail mit einem Betroffenen. Er ist freiberuflicher Sicherheitsingenieur und betreibt eine Onlineplattform zum Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Er ist absolut auf eine (schnelle) Internetanbindung angewiesen und lebt in einem Gebiet ohne DSL.

Sämtliche Tarife und Leistungen der T-Com /T-Online sind inakzeptabel. Das kann man nie und nimmer schön reden. Von fairen Preisen kann weder für Haupt- noch für Mitbenutzer die Rede sein.

Und was der Hammer ist: Die Kanalbündelung lassen sich die Ver******* auch noch zusätzlich bezahlen, AUCH bei der Flat!! Ob der rel. kleine Preis bei Arcor den zweiten B Kanal beinhaltet, ist noch unklar. Aber Arcor ist ja im ländlichen Bereich ebenfalls nicht verfügbar…

Die Sache mit dem B-Kanal ist aber oberhammerwichtig, auch als Info im Netz. Eine Preisalternative zu T-Online ist die T-COM selber. Da gibt es DSL via Sat ebenfalls für ca. 80 Euro als Flat. Aber im Hause T-COM weiß
die Linke nicht was die Rechte macht; Als t-online Kunde kann man nicht einfach einen Tarifwechsel generieren. So kommt es, dass ich momentan ZWEI Provider aus einem Hause habe. DSL via Sat liefert aber nur das Surf-Vergnügen; Hompage und eMail gibt es nicht; man empfielt zusätzlich ein t-online Paket. Krass!!

Und der Hammer ist, dass die TCom-Sat-meister die Ports für t-online email nicht mehr zulassen. Und sämtliche ftp-sachen gehen nun auch nicht mehr. So eine Würgerei, ich kann nur abraten oder gute Nerven
wünschen. Ein Laie, der sich mit IP und Co. nicht auskennt kommt mit sat-dsl definitiv gar nicht klar.

Und eine Alternative zu T-Com? Vielleicht Filiago, oder Sky-DSL oder Astranet? Vergiss es. Ich bin davon überzeugt, dass die alle nur Scheinfirmen der T-Com sind. Der Umgang mit den anfragenden Kunden belegt das ganz deutlich. Krass, ich könnte Webseiten füllen und Bücher schreiben.

So, das musste mal raus. Du kannst ja nichts dafür, aber sprich bitte nicht auf Deinen Seiten von irgendwas fair, wenn es um T-Com und Co geht.

Geblockte Mails wegen SORBS

Seit Ende Oktober stehe ich mit einem Server in der Datenbank von SORBS als „Exploitable Server“. Manche Administratoren verwenden die Listen von SORBS um Mails zu filtern. Viele Kunden bekommen eMails zurück, mich eingeschlossen. Das ist mehr als ärgerlich. Ich weiss bis heute nicht nicht wie die IP auf die Liste gekommen ist und der „Support“ von SORBS ist ein Witz. Was soll ich denn von solchen Antworten halten:

Darauf habe ich 12 Tage warten müssen:

http://www.sorbs.net/cgi-bin/support

Darauf habe ich weitere 10 Tage warten müssen:

For delisting please see: http://www.au.sorbs.net/faq/vulnerabilities.shtml

Ich bin so stinksauer, ich würde am liebsten schreiend was kaputtschlagen.

Update

Es kommt Bewegung in die Sache. Es entwickelt sich ein reger Mailverkehr, 5 Mails innerhalb einer Stunde, wow. Zum Schluss kommt folgende Info:

You need to access the pages from the IP address that is in the DB listed as the „trojaned host“. If you do not use the same IP address you will not see the „Get Delisted“ button on the detail page.

In der Zwischenzeit ist jedoch schon die IP-Umstellung in der Mache. Alle auf dem Server laufenden Domains werden aktualisiert, die IP-Weiterleitung wird eingerichtet und alles wird in ein neues IP-Subnetz gelegt. Ein Haufen Arbeit wegen, sagen wir mal merkbefreiter Sysadmins…

Rundfunkgebührenpflicht für Internetrechner

Ab dem 1. Januar 2007 gilt eine Gebührenpflicht für Computer die einen Internetzugang haben. Ich verzichte hier einmal zugunsten der Jugendfreiheit auf meine Meinung dazu. Stattdessen ein PDF welches sehr konkret erläutert wie in Firmen damit umzugehen ist: Merkbatt Deutsche Industrie- und Handelskammertag GEZ.

Schäuble fordert Polizeikontrollen auf heimischen PCs

Wenn ich lese was er in diesem Zusammenhang äussert, dann wird mir klar wessen Geistes Kind er ist:

Wir wissen wahrscheinlich genauer, wie viel Schweine und Rinder hier leben, weil es da auch kein Datenschutzproblem gibt.

Ein Zitat aus der Diskussion aus dem Heise-Forum:

Herr Schäuble kann froh sein, daß er kein Pferd ist, daß sich beim Springreiten die Beine gebrochen
hat. Ansonsten wäre die Endlösung für ihn wohl eindeutig.