Ostern in der Uckermark

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Panorama vom Grützpott (Stolper Turm)

Wenn es soetwas wie ein Tradition gibt, dann ist es das Eiertrudeln am Grützpott. Inmitten der alten Burganlage treffen sich Hunderte Ausflügler. Viele mit grossem Picknickkorb und Decken. Sie verbringen oft Stunden beim Wettkampf mit den Eiern oder lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

Eiertrudeln

Unter allen alten Osterbräuchen aus vorchristlicher Zeit ist das Eiertrudeln einem Volkskundler zufolge noch am lebendigsten. Es ist auch als Ostereierschieben bekannt. Bei dem Brauch lässt man farbige Ostereier einen Berg herunterrollen. „Familien machen es, es ist ein geselliges Beisammensein und ein sportlicher Wettkampf in der Natur“, sagte der Museologe und Volkskundler Lutz Libert vom Angermünder Heimatmuseum.

Quelle: MOZ

Warum heisst die Burgruine Grützpott?

Bald drang die Kunde vom Tod des verhassten Tiloff in die umliegenden Dörfer, und die Bauern rotteten sich zusammen, um die verhasste Burg zu zerstören. Die Burg hatten sie bald eingenommen, da war aber noch der Bergfried. Die Verteidiger warfen aus der Höhe alles mögliche auf die Stürmer.

Als sie nichts mehr zu werfen hatten, warfen sie ihr fertiges Mittagessen, einen dicken Grützbrei, auf die Belagerer. Dieser Brei fiel dem Stolper Schmied, welcher auf der obersten Leitersprosse stand, gerade auf seine Sturmhaube. Mit den Worten „Den Grützpott war’n wi bald utschüren“ schlug er mit einer Eisenstange die Bohlentür zum Turm ein. Das war das Ende des Raubnestes. Die Mauern wurden geschleift, den dicken Turm, den Grützpott, ließ man zur Erinnerung stehen.

Wikipedia