Netztaucher

Holocaustmahnmal in Berlin

Am Samstag haben wir uns das direkt „am Brandenburger Tor“:http://maps.google.com/maps?f=q&hl=en&q=berlin+germany&ll=52.514948,13.378086&spn=0.004459,0.014591&t=k liegende Holocaustmahnmal näher angesehen. Das Mahnmal besteht aus einem Stelenfeld mit fast 20 000 m² und einem unter dem Stelenfeld liegendem Informationszentrum. Die Stelen sind aus Beton und wurden inder „Uckermark“:http://uckermark-erleben.de gefertigt. Die „Website des Förderkreises“:http://www.holocaust-denkmal-berlin.de/index.php gibt mehr Info. Das Mahnmal ist zweifelsfrei beindruckend. Je mehr man sich mit ihm beschäftigt, desto mehr Sinn macht es.
MahnmalSicherheitskontrollen im EingangsbereichMahnmal

Das Feld ist eine Metapher für die unsäglichen Leiden und Entbehrungen der europäischen Juden während der Nazi-Zeit. Der “Ort der Information” hingegen möchte durch fundierte Informationen und Dokumentationen über das Schicksal der Juden aufklären.

Im Informationszentrum werden die Stelen nach unten verlängert und die Stelen informieren durch Fotos, Dokumente, Filme und Audiokommentare. Auf einmal bekommt der Holocaust ein Gesicht. Die Form der Information erinnert mich an die „Gedenkausstellung in Peenemünde“:http://www.peenemuende.de/site/flash/museum.html. Hier wird an die zehntausenden Zwangsarbeiter in Form von Spinden gedacht. Die Spinde tragen manchmal Namen, wenn man die Tür öffnet sieht man persönliche Sachen, ein Paar Schuhe, einen Helm…

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