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Umstellung auf Abbuchung

Geschrieben: Montag, 06.09.2010 um 16:28

Umstellung auf Abbuchung, warum?
Mehr als die Hälfte unserer Kunden nutzen die Lastschrift zur Bezahlung. Das ist sicher und bequem. Wir freuen uns über das Vertrauen unserer Kunden, machen die Lastschriften doch wenig Probleme. Manchmal lassen Kunden die Lastschrift zurückgehen. Meist unabsichtlich, oft aus Unkenntnis selten in betrügerischer Absicht. Das ist ja innerhalb von 6 Wochen möglich.

Nun ergibt sich genau aus der 6-Wochen-Frist ein Problem. Laut Urteil des Bundesgerichtshofes vom 06.06.2000 ist diese Frist unbegrenzt ausdehnbar! Aktuelle Fälle belegen: Im Rahmen des Insolvenzverfahrens lassen Verwalter sämtliche, zu Recht, per Lastschrift bezahlte Rechnungsbeträge zurückbuchen.

Mit jeder Rechnung die hier per Lastschrift bezahlt wird, erhalten wir also nur ein Versprechen des Kunden nicht zurückzubuchen. Dies haben wir bislang akzeptiert, da es sich nur um 6 Wochen handelte.

Liessen also nun mehrere Kunden gleichzeitig die bislang bezahlten Beträge zurückgehen, könnte uns das selbst in Zahlungsschwierigkeiten bringen. Die Ausdehnung auf unbegrenzte Zeit bedeutet also für uns nichts weiter, als der langsame Aufbau der eigenen Insolvenz.

Diesem wirtschaftlichen Risiko wollen wir uns und vor allem unsere Kunden nicht mehr aussetzten! Da es keine bankenübergreifende Regelung für solche Fälle gibt, hilft hier nur die Umstellung auf Abbuchung.

ABB einrichten
Technisch ist die Übermittlung an die Bank komplett gleich, lediglich der Hinweis das diese Zahlung abgebucht werden darf muss vorher der Bank mitgeteilt werden. Sie erteilen uns bei Vertragsschluss oder später einen Abbuchungsauftrag, wir faxen diesen umgehend zu Ihrer Bank. Ihre Bank sollte diesen dann eigentlich einrichten. Die Einrichtung macht jeder Mitarbeiter einer Bank anders. Das ist, wie geplatze Abbuchungsaufträge belegen, entsprechend fehleranfällig.

Wir haben den recht bürokratischen Prozess zu unserer Sicherheit etwas erweitert. Wir rufen kurz vor Abbuchung bei der Bank an und fragen nach, ob der Auftrag korrekt eingerichtet wurde. Manchmal können wir so eventuelle Probleme erkennen und klären.

Die Bank erteilt uns, mit Hinweis auf das Bankgeheimnis, oft keine Auskunft. In diesen Fällen können wir nur bei der Bank des Kunden bitten, den Kontoinhaber direkt zu informieren. In seltenen Fällen stellt die Bank auch die Einrichtung des Abbuchungsauftrag in Rechnung. Es ist unüblich, zeugt nicht von Kundennähe und ist uns im Vorfeld nicht bekannt. Leider haben wir keinen Einfluss auf diese Kosten. Sprechen Sie uns an, gemeindsam finden wir eine Lösung!

Die Lösungen für die drei meistgenannten Probleme
Unsere Erfahrung hat aber gezeigt, dass es oft nicht der Fall ist. Meist hakt es an diesen Stellen:

Die Bank behauptet den Abbuchungsauftrag nicht erhalten zu haben.

  • wir senden grundsätzlich per Fax mit Beleg
  • können immer nachweisen wann er wo ankam
  • wir senden erneut, haken telefonisch nach, meist klappt es dann

Die Bank erkennt nur einen Original-Abbuchungsauftrag an

  • schwierig, schliesslich haben sie ja “nur” gefaxt
  • Gerichte beurteilen das anders, Streit nicht sinnvoll
  • Abbuchungsauftrag unterschrieben per Brief an die Bank senden

Die Leistung Abbuchungsauftrag wird nicht angeboten

  • fällt erst bei unserem letzten Testanruf auf
  • leider bekommen weder Einreicher noch Kontoinhaber Auskunft über Ablehnung
  • Zahlung dann nur per “normaler” Lastschrift möglich

Links zum Thema Umstellung auf Abbuchung


iPhone: So funktioniert Kundenbindung bei T-Mobile

Geschrieben: Donnerstag, 20.05.2010 um 13:01

Nachdem WLAN auf meinem iPhone komplett versagte, Apple die Reparatur nicht übernehmen wollte, rief ich bei mienem Provider T-Mobile an. Der Geschäftskundensupport riet mir alles im T-Punkt abzuwickeln. Nur dort kann mir umfassende geholfen werden. Ich versuche dort also an zurufen. Nach einigen Minuten ist klar, es gibt kein offizielle Möglichkeit dort anzurufen. Naja, muss ja in einem Telekommunikationskonzern nicht sein. Ich fahre als die 22km dorthin, schildere mein Problem.

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Balsam im doppelten Sinn

Geschrieben: Donnerstag, 03.12.2009 um 07:53

In den letzten Wochen half ich einem Kunden bei einem Projekt welches dem Auftraggeber echte Bauchschmerzen machte. Ursprünglich in Typo3 umgesetzt ist die damalige Programmiererin längst nicht mehr greifbar. Es gab kein Doku über verwendete und angepasste Module und die geforderten Erweiterungen wie Weblog und Module zur Suchmaschinenoptimierung waren einfach nicht umsetzbar. Die Menüführung und die Auffindbarkeit der einzelnen Bestandteile der Website waren derart kompliziert das ein Neuaufsetzen schneller als eine Reparatur war.


ISM KosmetikDie Kundin setzte bereits bei einem anderen Projekt WordPress ein. Also machten wir uns an die Arbeit. Bedingung war die Umsetzung 1:1 zum Vorgänger, eine nicht immer glückliche Vorgabe. Viele kleine Mehrarbeiten tauchten erst während der Arbeit auf und die Kundin hatte nur ein sehr schmales Budget. Umso mehr hat es mich gefreut heute von Ihr ein kleine Überraschungspaket zu bekommen. Das gab mir die Gelegenheit die Produkte von ISM Kosmetik einmal zu testen. Grossartig, Vielen Dank!


Wie mache ich ein Backup?

Geschrieben: Dienstag, 22.09.2009 um 15:05

Nach dem Massendefacement vom 27.4 und dem Verlust des Serverbackups wurde uns klar, dass die meisten Kunden keine Sicherungskopie Ihrer Serverdaten erstellen. Dabei gibt es verschiedene Wege bei fairHOST24 Backups zu erstellen.

Wie, Sie machen keine Backups?
Laut AGB ist der Kunde für die Sicherung seiner Daten verantwortlich. Natürlich machen wir Backups der Server, diese sind allerdings nur für technische Notfälle gedacht und nicht für die Kunden zugänglich. Jeder Kunde benötigt also eine eigene Strategie um seine Daten zu sichern. Wir helfen gern dabei die passende zu entwickeln und umzusetzen. Im Folgenden finden Sie Erläuterungen um automatisch Backups anzulegen und diese zu archivieren.

5 Wege um Sicherungskopien anzulegen


Eine sehr einfache Möglichkeit eine Datensicherung zu machen ist, sie von Confixx ausführen zu lassen. Jeder Kunde kann sich dazu mit seinen Zugangsdaten in Confixx einloggen und im Menü “Tools” den Punkt “Backup” wählen.
Daraufhin erscheint ein Menü in dem man die Möglichkeit hat zu wählen, wovon man eine Datensicherung machen möchte. Nachdem man den Button “übernehmen” gedrückt hat, wird automatisch ein Backup erstellt.

Wenn man diese Datensicherung lokal ablegen möchte, verbindet man sich danach per FTP/SFTP auf den Server und findet dann in dem Ordner “backup” die eben erstellten Datensicherungen. Es ist sinnvoll diese lokal zu sichern, denn um so mehr Backups man an unterschiedlichen Orten besitzt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes von Daten.

Um eine Versionierung hinzubekommen, benennt man die dort liegenden Sicherungen um, sodass sie auf das Erstellungsdatum hinweisen. Für die Wiederherstellung dieser Daten muss das entsprechende Archiv wieder auf den Server in den Ordner “backup” geladen werden. Im Confixx kann man dann in dem Menü “Tool” den Punkt “Wiederherstellung” wählen, dann wird man nach der Quelle gefragt, welche dann “/backup” lautet.


Als WordPressblogger kann man auch in Sachen Backup auf Plugins zurückgreifen. Das Plugin für die Datenbanksicherung ist WordPress Database Backup. In dem Download-Blog finden man auch eine deutsche Sprachdatei.

WordPress Version 2.7.x oder älter
Das Plugin ist so zu installieren wie jedes andere Plugin auch, es wird den den Ordner /wp-content/plugins/ geladen und dann im Adminbereich des Blogs aktiviert, dann erscheint ein neuer Punkt Backup im Adminmenü. Dort kann man auch festlegen wann Sie sichern wollen, ob täglich oder stündlich oder es kann festgelegt werden ob es das Backup auf dem lokalen Rechner gespeichert werden soll oder per Mail versendet werden soll.

WordPress Version 2.8 oder neuer
Ab WordPress 2.8. kann man auch innerhalb des Adminbereichs nach Plugins suchen und direkt installieren. Dazu loggt man sich in den Adminbereich ein und wählt dann den Punkt “Installieren” unter “Plugins”. Dort kann in dem Suchfenstern den Begriff “Backup” eingeben und man bekommt eine Liste von Backupplugins. Dort haben Sie dann die Qual der Wahl, für welches Sie sich entscheiden.


Mit dem Programm MySQLDumper, können Sicherungskopien erstellt und auch wiederhergestellt werden. Dabei wurde darauf geachtet, dass das Programm auch bei größeren Datenbanken eine Sicherungskopie anlegen kann. Das Programm ist komplett kostenlos und wird auf dem Server installiert. Man kann einen Cronjob einrichten welcher das Backup periodisch ausführt. Nachteil dieser Strategie ist jedoch das nur ein Backup der Datenbank angelegt wird, aber kein Backup der FTP/SFTP Daten.


Auch mit Mysql selbst lässt sich ein Datenbankbackup erstellen. Dazu kann man auf dem Server mysqldump per Cronjob einrichten, welcher dann periodisch das Backup selbständig ausführt und es per Mail verschickt. Um diese Form des Backups zu nutzen, müssen Sie vom Support ein Shellscript erstellen lassen. Einmal eingerichtet ist dies eine sehr unkomplizierte Sache. Nachteil: es lassen sich per eMail nur relativ kleine Dateien transportieren.


Desweiteren bieten wir mit fairpremium.Backup einen Backupservice an. Über den Tag verteilt sichern mehrere Backuprechner die Daten aus Mail, Datenbanken und Webinhalten. Diese werden versioniert abgelegt und können bis zu 7 Tage lang aufgehoben werden. Sie erhalten Zugriff auf ein Verzeichnis welches den Stand jeden Monat archiviert und Sie per eMail informiert wo die Daten abgelegt werden. Am Ende eines Quartals bekommen Sie Ihre Daten per DVD zugestellt. Im Schadensfall bekommen Sie Zugriff auf die ständig angelegten Backups und können einen Zustand innerhalb der letzten 7 Tage wiederherstellen, ganz ohne Zusatzkosten.

Jedes Backup ist besser als ein Backup!
Unter Ansprechpartner finden Sie Kontakt, falls Sie Fragen zu den einzelnen Backupmöglichkeiten haben. Egal für welche Methode der Datensicherung Sie sich entscheiden, wichtig ist Sicherungskopien zu machen. Gern beraten wir Sie kostenlos und unverbindlich zu Ihrer persönlichen Backupstrategie.


Ein richtig nettes Päckchen vom Kunden

Geschrieben: Freitag, 10.07.2009 um 07:07

Die Postbotin drückt mir gestern ein unerwartetes Päckchen in die Hand. Gespannt packe ich aus und lese folgendes:

Als kleine Aufmunterung übersenden wir anbei ein wenig Nervennahrung für den Umzug und wünschen viel Erfolg.

nervennahrung
In der Tat ist der Umzug Stress pur. Tausend kleine Dinge wollen auf einmal erledigt werden, Umbau muss koordiniert werden und der Support und das Projektgeschäft drängen. Ich habe mich riesig darüber gefreut das selbst mein Kunde die Rechtsanwatskanzlei Dr. Schmitz & Partner sich dazu Gedanken macht!

Vielen Dank!


Webvandalismus mit teilweisem Datenverlust

Geschrieben: Montag, 04.05.2009 um 14:51

Am Montag, dem 27. April gegen 16.30 Uhr war plötzlich auf vielen Seiten des Agenturservers eine eindeutige Nachricht zu lesen: defaced by “hastenichgesehen”. Eine sofortige Überprüfung ergab einen Massendefacement.
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