Internet, Grafik, Marketing - Die Netztaucher aus Angermünde in der Uckermark

Geschützt: Screencast Servermonitoring

Geschrieben: Montag, 26.05.2008 um 10:12 |


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Checkliste zum Providerwechsel

Geschrieben: Freitag, 02.05.2008 um 23:41 |

So klappt der Providerwechsel ohne Ausfall und Datenverlust Checkliste Providerwechsel zum Ausdrucken

Der Inhalt der PDF-Datei in Kürze

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung stellt der Providerwechsel (KK) kein Problem dar. Es gibt keine Ausfallzeit Ihrer Seite und es geht keine eMail verloren.

Datensicherung
Sichern Sie alle Daten auf Ihrem lokalen Rechner. Denken Sie dabei auch an die Datenbanken und falls Sie IMAP verwenden. an die Postfächer. Werkzeuge für diese Aufgabe stehen in den Links. Oft ist der abgehende Provider auch bereit, Ihnen alle Daten in ein Archiv zu packen, das spart
Zeit bei der Datenübertragung.

Die Datensicherung kann auf verschiedenen Wegen laufen. Die komfortabelste ist sicherlich wenn der Provider alles in ein Archiv packt und Ihnen die URL dazu mitteilt. Bitte Sie also darum alle Daten, besonders die Postfächer, die Binärfiles der Datenbanken und Ihre HTML-Nutzdaten in ein tar-Archiv zu verpacken und mit gzip zu komprimieren. Der neue Provider kann dann per wget die Daten von Server zu Server übertragen, ohne Umweg über den eigenen Rechner und einen langsamen Internetanschluss.

Falls Sie IMAP-Postfächer verwenden, können mit der Software imapSize Ihr Postfächer ganz einfach übertragen. Falls Sie Thunderbird verwenden, stellen Sie Ihn “offlinefähig” ein und synchronisieren Sie nach dem Umzug. Das übertragt alle Ihre Mails. Achten Sie auf ein regelmässiges Backup. Unter windows kann dies imapSize, unter Mac leistet Mailsteward hervorragende Dienste.

Kündigung
Kündigen Sie den gebuchten Tarif mit der Option „Providerwechsel“. So bleibt die Domain in Ihrem Besitz und Sie können zu Ihrem neuen Provider wechseln. Auf der Seite von fairHOST24.de finden Sie einen Formulargenerator der nach Eingabe des Domainnamens eine PDF-Datei generiert. Manche Provider, z.B. 1&1 fordern die Kündigung über eine spezielle Vertragsseite zu generieren. Hier eine bebilderte Anleitung.

Bestellung
Führen Sie jetzt die Bestellung des neuen Paketes aus. In der Regel erkennt das Bestellsystem das die Domain belegt ist und bietet an, die Domain per Providerwechsel (KK) zu übernernhemen.

Datenübertragung
Sie haben Ihre Zugangsdaten vom neuen Provider erhalten und können nun beginnen Ihre Daten auf den neuen Server zu laden. Werkzeuge für diese Aufgabe stehen in den Links. eMail-Konten Mit den Zugangsdaten haben Sie nun Zugriff auf den Kundenbereich. Hier können Sie nun beginnen eMail-Konten einzurichten. Hier eine Anleitung dazu.

Providerwechsel
Nachdem die Kündigung dem alten Provider vorliegt und Sie die Vertragsunterlagen für den gebuchten Tarif beim neun Provider vorliegen wird dieser den eigentlichen Umzug starten. Der Vorgang kann innerhalb weniger Minuten erfolgreich abgeschlossen werden. Voraussetzung ist die schnelle Mithilfe des abgehenden Providers. Maximal dauert der Umzug einer .de-Domain selten länger als 3 Werktage.

Hilfe benötigt?
Wenn Sie Hilfe benötigen rufen Sie einfach kostenfrei an – 08000 25 25 20. die netztaucher helfen jeden Punkt von der Liste abzuarbeiten!

Links zu Werkzeugen und zum Formulargenerator

Datensicherung
WinSCP, Filezilla Cyberduck und MySQL-Administrator

KK-Formular-Generator
PDF-Formular generieren

Kündigung bei 1&1
Bebilderte Anleitung für den Domainumzug von 1&1


Spamabwehr: Neue Spamfilterfunktionen und Greylisting

Geschrieben: Montag, 31.03.2008 um 09:15 |

Das Feedback vieler Kunden zum hohen Spamaufkommen habe ich zum Anlass genommen zwei Dinge in der Mailbehandlung einzuführen. Zum einen wird es die Möglichkeit geben vom Server als Spam erkannte Mails entweder direkt löschen zu lassen oder sie in ein spezielles Postfach verschieben zu lassen. Die zweite Massnahme ist Greylisting. Besonders das Greylisting sorgte bereits bei einigen Kunden für Erstaunen. Auf zwei Servern kommt dies bereits testweise zum Einsatz und es kommt keine einzige Spammail mehr durch.

Was ist Greylisting?

Wird ein SMTP-Server kontaktiert, damit dieser eine E-Mail in Empfang nimmt, so sind diesem Mailserver folgende drei Daten bekannt, bevor der Mail-Server die E-Mail annehmen muss:

  • IP-Adresse des absendenden Mailservers
  • E-Mail-Adresse des E-Mail-Senders
  • E-Mail-Adresse des E-Mail-Empfängers

Wurde eine E-Mail mit dieser Kombination von Adressen noch nie empfangen, dann wird der Zustellversuch durch den SMTP-Server abgeblockt mit einer Meldung, dass ein temporärer Fehler aufgetreten sei, der SMTP-Client die Zustellung also später noch einmal versuchen soll. Wird ein nächstes Mal versucht eine E-Mail mit der selben Kombination von Daten zuzustellen (was ein regulärer und RFC-konform konfigurierter SMTP-Server auf jeden Fall tun sollte), so wird diese E-Mail (nach einem konfigurierbaren Zeitintervall) akzeptiert. Ob und wann ein erneuter Zustellversuch unternommen wird, hängt einzig und allein vom Versender ab.

Quelle: Wikipedia

Ab Wann stehen diese Funktionen zur Verfügung?

Die gute Nachricht: Bereits auf vielen Servern. Stück für Stück wird weiter ausgebaut. Jeder Kunde erhält per eMail einen Hinweis das die Funktion bereitsteht. Eine kurze Anleitung zur Verwendung und Einrichtung wird es noch geben.


relays.ordb.org abgeschaltet und bums…

Geschrieben: Mittwoch, 26.03.2008 um 18:42 |

Seit gestern abend hagelte es auf fast allen Servern Fehlermeldungen. Benutzer konnten keine Mails mehr absetzen, ausser Sie verwendeten direkt das Webmailsystem. Der Grund war schnell gefunden – die Behebung dauerte einen Moment. Aber was war passiert? Info und Diskussion hier.

Nachdem Die Betreiber der Liste ordb.org meldeten das Sie Ihren Service abschalten werden hätte man die Datei anpassen müssen. Da bisher aber kein Fehler bei einer Abfrage offensichtlich war geriet dies bei vielen Admins in Vergessenheit – bei mir auch :-/. Seit gestern bringt die Liste aber bei jeder IP eine Meldung das die angefragte IP gelistet sei. Das Ergebnis: kaum eine Mail wird transportiert.

In vielen Standardkonfigurationen filtern Mailserver gegen eine Liste offener Relays und Mails die von diesen kommen werden nicht angenommen: reject_rbl_client relays.ordb.org. Nach dem Anpassen dieser Regeln lief wieder alles.

Das Statement sagt es wohl recht deutlich

It seems this is the only way. returning positive results gives a chances to wake up the sleeping beauty…


Eigentümer rotierter Logfiles

Geschrieben: Dienstag, 25.03.2008 um 10:13 |

Der grösste Datenballast eines Linux liegt wohl in /var/log. Der Dienst logrotate sorgt dafür das diese Dateien rotiert, komprimiert und gelöscht werden. Confixx bietet Benutzern in dem Homeverzeichnis Zugriff auf zwei dieser Dateien. Die access_log zeigt alle Webzugriffe auf die Dateien des Users, die error_log die aufgetretenen Fehler.

Standardmässig liegen diese Dateien jedoch offenbar mit Rechten die es dem Benutzer nicht erlauben diese zu lesen und zu beschreiben. Ich habe nun nach dem Schalter gesucht welcher das abstellt. Hier habe ich dann den Hinweis gefunden:

create Modus User Gruppe Direkt nach der Rotation wird die Logdatei wieder erstellt (mit dem selben Namen, den die gerade rotierte Datei hatte). Modus spezifiziert dabei den Zugriffsmodus in oktaler Form (wie beim Kommando chmod), User ist der User, der zum Eigentümer der Logdatei wird und Gruppe bestimmt die Gruppenzugehörigkeit der Datei. Jedes dieser Attribute kann weggelassen werden, in diesem Fall wird das neue Logfile die selben Attribute bekommen, die schon das alte hatte.

Fein. das werde ich also ausprobieren. Jetzt bleibt also nur noch die Aufgabe jeder vorkommenden access_log und error_log, sowie dem Ordner log in /home/www die richtige Gruppe zu verpassen. Das tut dieses kleine Shellscript:

#!/bin/bash
cd /home/www/
for i in web*
do
cd $i
find . -type f ( -name error_log -o -name access_log ) -print0 | xargs -0 chown $i.$i
find . -type d ( -name log ) -print0 | xargs -0 chown $i.$i
cd ..
done




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