Internet, Grafik, Marketing - Die Netztaucher aus Angermünde in der Uckermark

PayPal: Sperrung nach falschem Login

Geschrieben: Montag, 17.09.2007 um 13:48 |

Wer PayPal nutzt wundert sich ja manchmal. Nachdem ich mehrfach erfolglos die Passworterinnerung verwendet habe ist das Login gesperrt worden. Eine Freichaltung ist nur noch per Telefon und Fax möglich. Wer sich die Warteschleife sparen möchte, findet hier die Anleitung.

Anleitung PayPal-Konto entsperren

Per Fax an die Nummer 0180 500 66 40 gehen die folgenden Unterlagen

  1. Deckblatt mit Überschrift Passwortwiederherstellung
  2. Angabe eMail die bei PayPal hinterlegt ist
  3. Angabe Name des Kontoinhabers
  4. Kopie eines Kontoauszugs welches bei PayPal hinterlegt ist
  5. Kopie des Ausweises (Vorder- und Rückseite)
  6. Kopie einer Rechnung die an die Postanschrift ging welche bei PayPal hinterlegt ist

Nein, weder meine Lieblingsfarbe, mein Body-Mass-Index noch mein präferiertes Salatdressing waren von Belang ;-) Mal sehen wie lange die Freischaltung dauert…

Mo 17. März 2008 – 9:56

Ich wurde im Dezemeber telefonisch informiert das die Freischaltung noch etwas dauert – eben rief ich dort wieder an. Jetzt gibt es eine Passwortwiederherstellung per eMail, mal sehen was daraus wird.


Informationen über Bundestagsabgeordnete

Geschrieben: Mittwoch, 27.12.2006 um 18:10 |

Achtung, Plolitik!
Mit der Internetseite abgeordnetenwatch.de kann ich mir einen schnellen Überblick geben wer für meinen Wahlkreis im Bundestag sitzt.

Neben Basisinfos wie erlernter Beruf, Parteizugehörigkeit, Ausschussmitarbeit usw. kann ich leicht überblicken bei welchen grossen Abstimmungen der Kandidat wie gestimmt hat. Ein vielsprechender Anfang.

Bei der Gelegenheit: Warum haben eigentlich Herr Markus Meckel (SPD) Jens Koeppen (CDU) für die Mehrwertsteuererhöhung gestimmt obwohl Sie vor der Wahl energisch gegen Steuererhöhungen auftraten?

Wie sich vor und nach der Wahl anhört, lässt sich im aktuellen Podcast vom Mittelstandsblog hören


Datenformate für den Austausch

Geschrieben: Montag, 16.01.2006 um 17:17 |

Aus aktuellem Anlass mal etwas zu Dateiformaten. Wenn ich Daten anfordere, kläre ich immer in welchem Format ich Dateien haben möchte. Aus gutem Grund verwende ich kein Microsoft Office, ich habe auch kein Corel oder anderes. Es gibt universellere Formate als .doc, .cdr oder .pps. Dennoch bekomme ich immer wieder zum Teil recht kuriose Sachen. Oft muss ich dann erst hier nachsehen was das denn überhaupt für ein Programm ist welches solche Dateien erzeugt.

Erstaunlich das es immer wieder Kunden und freie Mitarbeiter gibt welche sich keine Gedanken machen in welcher Form Sie Informationen weitergeben. Ich spreche doch auch Deutsch mit einem Deutschen ;-) Aus meiner Sicht: Ich habe kein Word, will es mir auch nicht anschaffen. Aus Kundensicht: Word versteckt zahlreiche Informationen in einem Dokument, schon das reicht ja um es nicht für den Austausch zu verwenden, von Viren ganz zu schweigen.

Was Word so hergibt

Hier liegt eine Datei. Ein Angebot. Es ist erstellt mit Word 8. Der Author IEB hat es am 16.01.2006 erzeugt und 22 min lang bearbeitet. Es wurde 5 mal gespeichert, zuletzt von IEB. Es wurde also nicht zur Kontrolle vorgelegt. Ich weiss welcher Drucker verwendet wird, auf wen die Software registriert wurde und wo der Speicherort der Datei ist.

Dateiformate für den Austausch

Wenn es darum geht etwas layoutgetreu weiterzugeben dann bietet sich PDF an. Es gibt einige Vorteile:

  1. meist kleiner als Originaldatei
  2. leicht und kostenfrei zu erzeugen
  3. Lesesoftware für fast alle Plattformen
  4. abstufbare Rechte (lesen, drucken, ändern usw.)


Was kann ich noch für euch Datenkraken tun?

Geschrieben: Samstag, 09.07.2005 um 18:49 |

Euch meine (elektronische) Post als Kopie zusenden, meinen Wohnungsschlüssel hinterlegen, euch erzählen wann ich wo hingehe, mit wem ich worüber am Telefon spreche?

Ups da fällt mir gerade ein: Mein Telefon darf ja ohne richterliche Anordnung überwacht werden, meine Wohnung darf abgehört werden wenn gegen mich ermittelt wird. Wenn Gefahr in Verzug ist, dann ohne Richter, ein Bankgeheimnis gibt es nicht mehr und meine eMails verschlüssele ich meist nicht und dank der stillen SMS wisst ihr ja wo ich bin…

Eine Speicherung von weniger als einem Jahr ergebe aus polizeilicher Sicht keinen Sinn, so Kolmey, denn die Polizei erhalte Hinweise über Internet-relevante Straftaten nicht immer schnell genug, um rechtzeitig die nötigen Auskünfte von den zuständigen Providern abfordern zu können.

Um es mit den Worten von Henryk M. Broder zu sagen: Sie Knallkopp. Denken Sie wirklich das jemand der beabsichtigt ein Verbrechen zu begehen zu dumm ist seine Kommunikation zu verschleiern ?

Warum wird jeder unter Generalverdacht gestellt der das Internet nutzt? Kommunikation ist schon unfrei genug! Ihre Begehrlichkeiten stinken mich an!

Ich ahne schon was jetzt kommt, richtig. Gegen die ganz Bösen, die Kinderficker, richtet sich das ja.

Wenn es etwa um die Verbreitung von Kinderpornografie geht, sei es durchaus wahrscheinlich, dass es erst dann zu einer Anzeige komme, wenn das Einstellen des betreffenden Materials ins Netz bereits Monate zurückliege.

Und als Beweis für sein Verständnis der Materie gleich hinterher:

Ein Projekt des LKA, das die Abgabe anonymer Hinweise auf solche Straftaten per E-Mail ermögliche, habe bislang gute Erfolge verzeichnet.

eMail ist ja nun wirklich anaonym.

Der komplette Artikel steht hier:
Internet-Verbindungsdaten mindestens ein Jahr speichern




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